• welzelm

Zu Land und zu Wasser

Aktualisiert: Sept 2

Im Internet las ich den „Hilferuf“ von Isabelle, deren Mann Magnus seinen Ehering nach dem Schwimmen im Heiglweiher, in der Nähe von Dachau, verloren hat.


Ich kontaktierte sie uns stellte den beiden die „Ringfinder“ vor, woraufhin wir ein Treffen an besagtem Weiher vereinbarten.

An dem Südufer des Moorgewässers angekommen, wurde mir die Geschichte des Verlustes kurz geschildert.


Magnus kam am aus dem Wasser und hat seine Hände ausgeschüttelt. Er bemerkte noch das Abgleiten seines Eherings, aber hörte daraufhin nur noch ein Rascheln im Gebüsch des bewachsenen Ufers, in welches der Ring geschleudert wurde.

Da es sich hierbei um eine ca. 1,5m - 2,00m hohe Steilböschung handelte, war jedoch nicht auszuschließen, dass der Ring durch das Gebüsch bis hinunter ins Wasser geflogen ist.


Wir begannen die Suche erste einmal an Land und mussten hierbei schnell feststellen, dass dieser idyllisch liegende Platz am Steg wohl auch gerne von leidenschaftlichen Biertrinkern besucht wird ;)

Wir verbrachten ca. 20min damit, Kronkorken sämtlicher Brauereinen aus dem Münchner Umland auszugraben, wobei zwischendrin aber auch mal ein Cent zum Vorschein kam.


Also beschlossen wir, uns aufzuteilen.


Isabelle, Magnus und sein mittlerweile hinzugekommener Bruder suchten mit meinem Detektor an Land weiter.

Ich begab mich mit meinem PulsDive Unterwasserdetektor in das knie- bis hüfttiefe Wasser und schwenkte damit den Grund des Uferbereiches ab.


Mit einsetzten der Abenddämmerung schwand bei allen auch immer mehr die Hoffnung, den Ring noch zu finden.

Nachdem der Uferbereich bereits einmal abgegangen war und an Land nach wie vor nur Kronkorken zum Vorschein kamen, ging ich direkt unter das Gebüsch an die Kante, an der die Böschung mit dem Wasser verschneidet......und hatte ein Signal.


Zwischen Kies und Schlamm in meiner Hand, glitzerte der schöne Goldring leicht im Abendlicht.


Erleichtert konnte ich Magnus seinen Ehering, noch im Wasser stehen, übergeben.

Ich glaube die Freude war auf beiden Seiten gleich groß und somit konnten alle zufrieden nach Hause fahren.


An dieser Stelle möchte ich mich bei Isabelle und Magnus auch noch einmal für den großzügigen Finderlohn bedanken. Es hat mich sehr gefreut.


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